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VereinsgeschichteDie Entwicklung von den Anfängen bis 1990 1973 wurde die TZ-Arbeit mit Athletiktraining aufgenommen, da zu diesem Zeitpunkt nur Boote, aber keine Paddel vorhanden waren. Es wurde der Feuerlöschteich des Teigwarenwerkes genutzt. Im Mai 1974 wurde das erste Motorboot “Lotos” angeschafft. Mit Beginn des Wassertrainings auf dem Tiefwarensee gab es noch keine Unterstellmöglichkeiten für die Rennboote. Sie wurden auf dem Privatgrundstück von Familie Czoski in Amsee abgelegt. Das bedeutete, die Boote eine Strecke von ca. 300m zu transportieren, ehe man die Boote im Wasser hatte. Natürlich mussten die Boote auch wieder zurückgebracht werden. Das Motorboot wurde an einem Baum befestigt. Die Einstellung von Uwe Rehfeld 1974 als Bootswart war eine wesentliche Verstärkung. 1975 wurde der Schulgarten der Goethe-/Diesterweg-Schule am Mühlenberg als Trainingsgelände übernommen. Die Boote wurden auf Rasen gelagert. Als Umkleidemöglichkeiten dienten Foliengewächshäuser und als Bootssteg war nur ein Podest von 2 m Länge vorhanden, was beim Training mit Mannschaftsbooten problematisch war. Als Übungsleiter waren in der Zeit folgende Sportfreunde tätig: Uwe Rehfeld, Heidi und Lothar Czoski, Kurt Pretzel, Herbert Koß, Günther Teichert, Rudolf Borchert, Peter Schulz, Adolf Halliant, Wolfgang Fieger, Norbert Möller u.v.a.. TZ-Leiter waren Karl Uhlig, Rudolf Schmidt und Horst Brinkmann. Für die Nationalmannschaft starteten folgende Sportlerinnen und Sportler: Katharina Laatz, Torsten Krentz (u.a.1989 K1 Vizeweltmeister über 1000m) Thomas Vaske und Katrin Borchert (u.a. 1989 K1 Weltmeisterin über 500m und 5000m sowie K4 Weltmeisterin über 500m). Sie startet als einzige noch Aktive der ehemals Warener Kanuten seit einigen Jahren für Australien, so im vergangenen Jahr bei den Olympischen Spielen in Athen. Der erste Wettkampf auf dem Tiefwarensee war die Spartakiade 1976. Es wurden jährliche Wettkämpfe im Mai, Juli, und im Herbst mit ca. 400 bis 500 Teilnehmern durchgeführt. Die BSG Post Waren wurde neben Motor-Süd Neubrandenburg und Einheit Neustrelitz die stärkste BSG im Kanurennsport im ehemaligen Bezirk Neubrandenburg. Nach 1990 wurden bis 1996 noch folgende Regatten durchgeführt: 1993 1994 1995/96 Trotz guter Voraussetzungen bei der Wettkampfstrecke (Neuvermessung 1993/94) wurde die organisatorische Absicherung immer schwieriger, so daß der MSC leider nicht mehr in der Lage war, Wettkämpfe im Kanurennsport auszutragen. Die Entwicklung von 1990 bis 2005 Die Entwicklung des Triathlonsports an der Müritz begann mit der Durchführung des 1. A-3-K (Ausdauerdreikampf) bereits im Jahr 1986. Organisiert von einigen Sportbegeisterten aus verschiedenen Vereinen, unter anderem Rudi Borchert, Bernd Fritsch und Jürgen Behrend, nahmen insgesamt 92 Athleten an der Premierenveranstaltung teil. 1991 wurde neben dem Müritz-Triathlon zusätzlich der Müritz-Duathlon ins Leben gerufen, der in diesem Jahr ebenso erfolgreich seine 15. Auflage erlebte. Mit der Gründung des Warener Triathlonsportvereins (TSV) im Jahr 1990, der 1992 mit dem WSV fusionierte und in Müritzsportclub Waren umbenannt wurde, nahm die leistungssportliche Entwicklung besonders im Nachwuchsbereich einen rasant positiven Verlauf. Mit 6 Kaderathleten stellten die Warener Sportler die Mehrheit der Landesauswahl Mecklenburg-Vorpommerns. Zu sportlichen Ehren kamen unter anderem: Antje Hochkeppler – Deutsche Meisterin im Duathlon – mehrfache Landesmeisterin – 2fache Sportlerin des Jahres in Waren Stefan Leyk – Norddeutscher Meister im Triathlon – mehrfache Landesmeister Sylvia Böhnke – mehrfache Landesmeisterin – 2 fache Sportlerin des Jahres in Waren Aber auch im Seniorenbereich machten Triathleten des MSC von sich reden. Allen voran Helmut Stark, der mittlerweile Ehrenmitglied unseres Vereins ist. In seiner Erfolgsbilanz stehen neben zahlreichen Landesmeistertiteln im Triathlon und Duathlon auch Deutsche und Europameistertitel sowie der Vizeweltmeistertitel über die Ironmandistanz zu Buche. Der als “Vielstarter” bekannte Jürgen Behrend war besonders bei Duathlonwettkämpfen in seiner Altersklasse kaum zu schlagen. Seine größten Erfolge waren neben zahlreichen Landesmeistertiteln zwei 3. Plätze bei Deutschen Meisterschaften. 1993 wurde durch viel Engagement des heute hauptamtlichen Vereinssportlehrers und ehrenamtlichen Geschäftsführers des MSC, Jürgen Semmler, die Abteilung Behindertensport gegründet. Mitte der 90er wurde auf Initiative einer kleinen Läufergruppe die Abteilung Leichtathletik in die Abteilung Triathlon integriert. Die mit einer Frauenmannschaft erfolgreich in der Kreisklasse spielenden Volleyballerinnen wurden 1998 in den Verein aufgenommen. Neben dem Spielbetrieb kommt auch der “fun”-Charakter nicht zu kurz. Ebenfalls im Jahr 1998 fanden die Tauchsportler im Müritz-Sportclub eine neue Wirkungsstätte. Die Aus- und Weiterbildung von Sporttauchern und Übungsleitern aber auch Tauchvorführungen zu gegebenen Anlässen machen die Arbeit dieser Abteilung aus. Die 1999 gegründete zahlenmäßig noch kleine Abteilung Fußball erreichte mit 2 Mannschaften bei Freizeitturnieren und Sportfesten beachtliche Erfolge. Im Rahmen eines Kooperationsvertrages zwischen der Förderschule und dem MSC betreut unser Übungsleiter, Mathias Schmidt, eine Fußballmannschaft, die 2005 im Kleinfeld Landesmeister wurde. Auch die 2003 neu gegründete Abteilung Radsport kann besonders im Bereich Mountainbike einige Landesmeistertitel sowie überregionale Erfolge aufweisen. |
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